Eurospar Weisskirchen
ÖFFENTLICHE BAUTEN
Schon beim Zufahren präsentiert sich der Markt als offene, einladende Einrichtung, wobei die Architektur die Werte und die Gestaltungskraft des Unternehmens kommuniziert. Der Baukörper bildet ein ausgewogenes Gesamtbild mit einem fließenden Übergang von Fassade und Vordach. Der Reiz der Fassadengestaltung baut auf der Kombination von hellen und dunklen Flächen. Das Fugenbild spielt mit Stoß und Sichtfugen, deren Kombination eine spannende wie auch großzügige Gestaltung der Fassade ermöglicht. Bedingt durch die Vorgabe der östlichen Attika Oberkante und der notwendigen Eurospar Hauptfassadenhöhe wurde bei der Dachausbildung eine Pultform gewählt mit 3% Neigung Richtung Osten. Diese leicht abfallende Oberkante der Süd- und Nordfassade wird in die Fassadengestaltung mit-einbezogen. Die gewählte Fugenteilung, wie auch die Kombination von hellen und dunklen Flächen, harmoniert mit der Dachneigung. Die Anlieferung in der Südfassade ist als großzügige „Nische“ ausgebildet und an das Fugenbild der Verkleidung abgestimmt. Ein Vordach spannt sich über die gesamte Gebäudelänge und wird von schräg auskragenden Seitenflächen gestützt. Die am Rande des Baukörpers liegenden Wandabschnitte sind beidseits leicht verschwenkt. Das erzeugt gemeinsam mit dem nach oben laufendem Vordach eine sanfte Trichterform, die die Kunden empfängt und in den Markt leitet. Dieses Eindrücken der grundsätzlich rechteckigen Grundrissform erzielt darüber hinaus, wie selbstverständlich, eine möglichst reduziert gehaltene Glasfläche. Das Eingangsportal und der Spar-Leuchtkasten am Vordach sind links außermittig positioniert.